Bomhuesle
Luxury Chalet

Meine Geschichte

Manche Chalets werden geplant, bestellt und gebaut. Dieses hier ist über Jahrzehnte in einem Traum gewachsen und dann in acht Jahren, in Eigenleistung, mit Freunden, Händen, Werkzeug, Rückschlägen und sehr viel Liebe zum Detail erbaut worden.

Ich möchte dir erzählen, wie aus einer Idee ein Ort wurde, der heute Menschen runter bringt. Ein Chalet, das nach Holz riecht, nach Ruhe klingt und sich anfühlt wie eine Umarmung zuhause.

Acht Jahre Arbeit - ein Traum aus Holz

Die Geschichte beginnt nicht mit einem Bauplan, sondern mit einer Entscheidung: Wenn ich das mache, dann richtig — und so viel wie möglich selbst. Nicht, weil es der einfachere Weg ist, sondern weil ich wissen wollte, dass jedes Stück Holz, jede Verbindung und jede Oberfläche eine echte Geschichte hat und alles einzigartig ist.

Über acht Jahre hinweg habe ich das Chalet Schritt für Schritt aufgebaut. Es gab Zeiten, in denen ich jeden freien Moment auf der Baustelle verbracht habe über Jahre. Und ja — manchmal ist Fortschritt eben auch: auch ein probieren, neu denken, anders machen.

Was heute wie „Perfekt“ wirkt, ist in Wahrheit das Ergebnis von unzähligen kleinen Entscheidungen: Welche Maserung passt wohin? Wie fühlt sich ein Handlauf an, wenn man nachts barfuß die Treppe hochgeht? Wie bleibt ein Raum warm, ohne schwer zu wirken? Genau diese Details waren mir wichtig.

Vom Wald bis zur Wand

Die Natur geformten Baustämme blieben in ihrer ursprünglichen Form — und ja, das war ganz bewusst so. Ich bin rausgegangen, habe mir Zeit genommen, habe Bäume markiert und genau geschaut: Welche Stämme tragen später sichtbar eine Decke? Welche werden Wände? Welche werden Verkleidungen? Welche Möbel?

Das Holz wurde in der Mondphase geschlägert, teilweise getrocknet und zugeschnitten — und vieles habe ich schon Jahre vorher auf Lager gelegt. Das ist nicht romantisch im Sinne von „einmal kurz mit der Axt“ — das ist Arbeit: messen, tragen, planen, lagern, wieder messen.

Mir war wichtig, dass das Chalet nicht nur „nach Holz aussieht“, sondern dass das Material wirklich der Kern ist. Holz ist warm, ehrlich und lebt. Es verändert sich mit Licht, Jahreszeit und Zeit — genau wie dieser Ort.

Ein Bau, der zweimal gebaut wurde

Der verrückteste Teil kommt danach: Das Chalet wurde in Deutschland aufgebaut auf einem großen befestigten Gelände, wo die Bäume mit Wasserdruck entrindet wurden und in einer drei monatigen Zeit mit Zirkel und Motorsägen ein Bausatz erstellt — und später wieder komplett zerlegt. Jeder einzelne Stamm wurde dokumentiert, markiert, sortiert und so vorbereitet, dass es später wieder zusammenfinden kann.

Dann kam der Moment, der sich fast unwirklich anfühlte: große LKWs, viel Logistik, viele verlade Arbeit — und alles ging nach Österreich, nach Dalaas. Was in Deutschland entstand, bekam dort nach herausfordernde Transporte sein endgültiges Zuhause.

Und dann: wieder aufbauen. Teil für Teil. Mit dem Wissen, dass jedes Element seinen Platz hat, dass jede Markierung einen Sinn ergibt — und dass am Ende aus vielen Einzelteilen wieder ein Ganzes wird.

Gemacht, um zu leben

Der Innenausbau war für mich nicht „der letzte Schritt“, sondern die Seele des Chalets. Böden, Wandverkleidungen, Details, Übergänge — das sind die Dinge, die man spürt, auch wenn man nicht bewusst hinschaut.

Damit die Heizung ökologisch und nachhaltig beheizt werden kann, habe ich mir sogar einen eigenen Lift für Holz gebaut. Klingt übertrieben — war aber genau die Art von Lösung, die es brauchte: praktisch, robust, und so gebaut, dass er im Alltag wirklich hilft.

Die Sauna ist ebenfalls ein Eigenbau. Ich wollte einen Ort, der nach einem langen Tag draußen nicht wie ein Hotel-Spa wirkt, sondern wie ein Rückzugsort: warm, ruhig, unkompliziert und mit einer im Außenbereich befindlichen Dusche unter freiem Sternenhimmel.

Und ja: Auch viele Möbel sind selbst gemacht — Küche, Tische, Betten, Ablagen, kleine Einbauten. Manche Stücke sind bewusst schlicht, andere haben sichtbare Spuren von Handarbeit. Genau das macht sie für mich wertvoll.

Warum ich das gemacht habe

Das Chalet ist nicht entstanden, um „ein Projekt fertig zu machen“. Es ist entstanden, weil ich an Orte glaube, die Menschen entschleunigen. Orte, die Wärme ausstrahlen — nicht nur durch Heizung, sondern durch Material, Licht, Atmosphäre und Umgebung.

Meine Mission ist simpel: Du sollst hier ankommen und dich sofort wohlfühlen. Nicht, weil alles perfekt geschniegelt ist, sondern weil alles mit Absicht gemacht wurde. Ein Ort für Familien, Freunde, Hochzeits Paare, — für Gespräche, für Stille, für Tage in den Bergen.

Wenn du hier bist, hoffe ich, dass du spürst, was ich beim Bauen gespürt habe: dass etwas Echtes entstanden ist.

Jochen Köhler, Gastgeber und Erbauer des Bomhuesle

Danke, dass du Teil davon bist

Wenn du Fragen hast — oder wenn du einfach wissen willst, welches Stück Holz woher kommt — schreib mir. Ich erzähle die Details gerne.

Mit Herz gebaut —

Jochen Köhler

Gastgeber & Erbauer